Traumatherapie und kausale Psychotherapie

Eine Therapie sollte mindestens so logisch sein,
wie die Logik des Problems...

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Muskelfunktion & Stress

Im Organismus gibt es keine Trennung von Körper und Psyche. Stress und andere Themen finden Ihren Ausdruck im Körper, speziell in Spannungserhöhungen und Verkürzungen von spezifischen Muskelgruppen.
Grundlage bilden so genannte Schon- und Schutzhaltungen hinsichtlich unbewusster Stresssituationen.
Besonders nach Unfällen und Gewalt nehmen wir unbewusst eine solche Schonhaltung und damit Körperhaltung ein, die in der traumatischen Situation dem Schutze dienlich war.
Verspannt sind insbesondere die Muskelgruppen, welche dem Kampfe oder der Flucht dienlich sind bzw. dem Schutze dienen, wenn keine Flucht möglich erscheint. (Waden-, Bein-, Nacken-, Kiefer– und Kaumuskulatur, Brust–und Bauchmuskulatur etc.).
Der Schmerz entsteht dann meist in der gegenüberliegenden Seite.
Innere Organe, Gefäße und Nerven stehen in direkter Wechselwirkung zu spezifischen Muskelketten.
Stress ist daher fühlbar und physikalisch nachvollziehbar. Allerdings ist er nicht auf einem Röntgenbild zu sehen, da nicht die Struktur (Skelett, Nerven etc.) sondern die Funktion (Bewegung und Beweglichkeit, Muskelfunktion) beeinträchtigt sind.
Spricht man von Psycho-Somatik, so soll damit insbesondere dem Aspekt Rechnung getragen werden, dass die Psyche eben solche körperlichen Veränderungsprozesse beeinflusst.
Hält ein Schmerz nun umgekehrt über einen längeren Zeitraum an kann dieser ebenfalls Stress erzeugen: er wirkt somato-psychisch. Beiden Richtungen sollte in der Behandlung Rechnung getragen werden.

Da sich eine Stressstörung über Jahre hinweg entwickelt und meist schleichend einsetzt, ist den Betroffenen meist kaum bewusst, dass sie unter einer Stressstörung leiden könnten.

Stress der über einen längeren Zeitraum anhält, kann schließlich zu einem Burnout – Syndrom (Erschöpfungszustand, Ausgebranntsein) führen.

Typische Stress - Folgen können sein:

Ausgeprägte Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Kieferproblematiken, Erschöpfungsgefühle, innere Unruhe, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme, Gedächtnis- und Merkstörungen, Unachtsamkeit, geistige Abwesenheit, Schlafstörungen und diverse wandernde Schmerzsymptome, auf die der Orthopäde oder Hausarzt zunächst keine Antwort finden kann.

Im chronifizierten Fall treten Atemnot und Beklemmungsgefühle bis hin zu Panikattacken, chronischen Schmerzen, Engegefühle in der Brust, Bluthochdruck, Übergewicht oder Untergewicht, sowie Magengeschwüre auf.

(Quelle: Dr. Kurt Mosetter, Myoreflextherapie)

Die Myoreflextherapie zur Behandlung der oben genannten Störungsbilder wird in der Praxis von Herrn Detlef Hilger (Physiotherapeut, Heilpraktiker) Montags und Donnerstags angeboten.

Stress und Kaumuskulatur Die häufigsten psychologischen Ursachen für die Entstehung von Problematiken im Kieferbereich sind...

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Über mich

Michael Kopper
Dipl.-Psych.
Traumatherapeut
HP Psychotherapie
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