Traumatherapie und kausale Psychotherapie

Eine Therapie sollte mindestens so logisch sein,
wie die Logik des Problems...

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Traumatisierte Kinder

Die besondere Situation von Kindern

Bei Kindern ist die Situation zunächst ein wenig anders gelagert, wie bei Erwachsenen. Grundsätzlich besitzen Kinder eine weitaus größere Eigenregulationsfähigkeit als Erwachsene. Problematisch wird es dann, wenn die Kinder im Rahmen der Angstbewältigung der Eltern bei eben diesen Selbstheilungsversuchen gestört werden. Auch Therapie kann die Eigenregulation der Kinder empfindlich stören, da für Kinder Psychologen zunächst fremde Personen darstellen. Die größte Schwierigkeit besteht somit zu Anfang darin, die Kinder bei Ihren Selbstheilungsversuchen zumindest nicht zu unterbrechen. Wenn dies sichergestellt ist, dann sind die Voraussetzungen günstig. Finden Kinder entsprechend günstige Rahmenbedingungen auf, so ist der erste wichtige Schritt in Richtung Selbstheilung getan. Da die Eltern einen wesentlichen Teil des sozialen Umfeldes gestalten und damit erheblichen Einfluss auf eben solche Rahmenbedingungen haben, findet Therapie immer auch über die Eltern, oft auch ohne Kinder statt.
Leider besteht bei Eltern, deren Kinder für traumatisiert gehalten werden, die Tendenz, die Kinder zur „Reparatur“ zu bringen. Traumatherapie der Kinder funktioniert nicht ohne Eltern bzw. entsprechende Erziehungspersonen. Denn Kinder stehen in direkter Wechselwirkung mit der emotionalen Situation der Eltern. Eine Ausnahme besteht natürlich, wenn Eltern auch gleichzeitig Täter sind.

Meist finde ich ratlose Eltern vor, die von der Angst getrieben sind, dass ihr Kind langfristige Folgeschäden aus dem Erlebnis entwickelt.
Oft kommt es den Eltern beängstigend vor, wenn Kinder nicht über das Erlebte sprechen wollen. Viele sind auch ratlos, wenn das Kind auf ein schweres Belastungsereignis wie einen Unfall, einen Verlust, Gewalt oder sexuellen Missbrauch kaum oder nur sehr wenig bis gar nicht verhaltensauffällig reagiert. All dies ist möglich. Hier ist zu prüfen, ob das Ereignis die Kriterien einer Traumatisierung erfüllt, oder ob das Ereignis für das Kind „nur“ belastend war. Weiterhin ist möglich, dass ein Kind eine akute Stressreaktion entwickelte, jedoch nach Befreiung aus der traumatischen Situation mittlerweile wieder remittiert ist.
Hier ist zunächst eine Situationsanalyse und Aufklärung der erste richtige Schritt. Wesentlich ist zu Anfang die Feststellung, wer eigentlich traumatisiert ist, das Kind oder die Mutter bzw. der Vater ? Oft kommt es vor, das Eltern belasteter und besorgter auf ein Ereignis reagieren, als die Kinder selbst. Da Kinder von den sozialen Signalen der Eltern leben, kommt es oft vor, dass diese in den Signalen der Eltern eine Gefahr wahrnehmen und dann erst problematisch reagieren.
Daher ist zunächst zu prüfen, ob eine Traumatisierung vorliegt, eine Anpassungsstörung der Kinder, der Eltern oder gar beides.

Kinder sprechen selten über traumatische Erfahrungen aus Angst vor Verlust der Eltern oder Strafe

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Über mich

Michael Kopper
Dipl.-Psych.
Traumatherapeut
HP Psychotherapie
Hypnosetherapeut
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