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Die traumatische Erfahrung stellt den bisherigen Lebensentwurf stark in Frage. Meist verlieren Betroffene den Lebenssinn, das Selbst- und Weltvertrauen ist erschüttert.

Die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol führt zu einer corticalen Hemmung, d.h. Denken, Gedächtnis und Konzentration sind eingeschränkt.

Um der ständigen Anspannung zu entkommen und zu verhindern, dass eine erneute Verletzung geschieht zieht sich der Mensch emotional und körperlich zurück bis hin zur Isolation oder emotionalen Taubheit.

Das Wiedererleben in Form von Bildern und Gedanken an das Erlebte und die Überflutung von starken Angst, Trauer oder Wutgefühlen werden als Verlust von Kontrolle erlebt.

Der Stress kann im Rahmen der Schon- und Schutzhaltung zu kurz- und langfristig zu Kurzsichtigkeiten führen und die Verarbeitung von visuellen Informationen stören.

In der Stressreaktion verändert sich der Stoffwechsel des Körpers und führt im Zusammenhang mit der Einnahme von Zucker zur Bildung von Zellgiften (Ammoniak). Die Zellgifte forcieren die Ermüdung und fixieren die Erhöhung der Muskelspannung.

Die traumatische Schonhaltung der Muskulatur kann Bewegungen stören und die Funktion gegenüberliegender Muskeln beeinträchtigen. Als Folge kann eine erhöhte Verletzungsgefahr und Schmerz entstehen.

Die anhaltende Anspannung, der veränderte Zuckerstoffwechsel und die intensiven Gefühlszustände führen zu einer körperlichen Erschöpfung.

Körper und Geist möchten mit allen Mitteln verhindern, dass man erneut überrascht wird daher entsteht eine dauerhafte Wachsamkeit, Nervosität und Anspannung, um "allzeit bereit" zu sein.

Die traumatische Schonhaltung führt zur dauerhaften Anspannung der Muskelgruppen, die in der traumatischen Situation aktiv waren.

Symptome des Vermeidens, der dauerhaften Anspannung und des Wiedererlebns der traumat. Situation treffen meist kurz- oder langfristig auf Unverständnis in der sozialen Umgebung.